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Mode schauen. Fürstliche Garderobe vom 16. bis 18. Jahrhunde...

Mode schauen. Fürstliche Garderobe vom 16. bis 18. Jahrhundert

Innsbruck (A) > 18.06. - 04.10.2020

Kostbare Textilien spielten von jeher eine wichtige Rolle als Medium der Repräsentation sowie als Ausdrucksmittel einer hohen gesellschaftlichen Stellung. Nur ein elitäres Publikum konnte sich erlesene Stoffe leisten und durfte sich nach der neuesten Mode kleiden. Porträts, in denen sich Persönlichkeiten von Stand in aufwändiger Kleidung abbilden ließen, geben uns noch heute beredt Auskunft über die einstige Beschaffenheit dieser Garderoben. Ihr Einfallsreichtum und die erlesenen Materialien ziehen die Betrachter nach wie vor in ihren Bann. Im Mittelpunkt der Sonderausstellung stehen ausgewählte Gemälde aus der Habsburger Porträtgalerie und legt dabei den Fokus auf die dargestellten Moden. Die Gemälde schufen namhafte Künstler von Giuseppe Arcimboldo bis Diego Velázquez. Was tragen die Porträtierten, wie sind ihre Kleidungen beschaffen und was kommunizieren sie dem Betrachter? Bereichert wird die Schau durch charakteristische originale Kleidungsstücke, von denen auf Grund ihrer Fragilität nur wenige erhalten sind, aber auch Schmuck und Accessoires. Die Sonderausstellung Mode schauen zeigt rund 130 Objekte aus den Sammlungen des Kunsthistorischen Museums in Wien und von Schloss Ambras sowie von nationalen und internationalen Leihgebern. Zahlreiche Veranstaltungen > wie eine Modeschau, ein Konzert, Vorträge, Kuratorenführungen, Workshops etc. begleiten die Ausstellung.

Textquelle: Museumswebsite
Bildquelle: Museumswebsite

Veranstalter/ Ort
Schloss Ambras Innsbruck
Schlossstraße 20
6020 Innsbruck
Österreich

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Peter Lindbergh. Untold Stories

Peter Lindbergh. Untold Stories

Hamburg (D) > 20.06.2020 - 01.11.2020
Düsseldorf (D) > bis zum 21.07.20 verlängert

Die Ausstellung Untold Stories ist die erste von Peter Lindbergh selbst kuratierte Werkschau. Der 1944 geborene und in Duisburg aufgewachsene Fotograf hat zwei Jahre an der Präsentation gearbeitet und diese unmittelbar vor seinem Tod Anfang September 2019 fertiggestellt. Lindberghs Zusammenstellung von 140 Arbeiten aus den frühen 1980er-Jahren bis in die Gegenwart ermöglicht einen eingehenden Blick auf sein umfangreiches OEuvre und lädt zum Entdecken vieler bislang unerzählter Geschichten ein. Die Ausstellung ist Lindberghs persönliches Statement zu seinem Werk. „Als ich meine Fotos das erste Mal an der Wand im Ausstellungsmodell gesehen habe, habe ich mich erschreckt, aber auch positiv. Es war überwältigend, auf diese Art vor Augen geführt zu bekommen, wer ich bin,“ so Lindbergh im Juni 2019 in einem Interview, das für den Ausstellungskatalog geführt wurde. Ein Großteil der Aufnahmen, die im Museum für Kunst und Gewerbe Hamburg  zu sehen sind, wurde noch nie gezeigt; andere sind von Zeitschriften wie Vogue, Harper’s Bazaar, Interview, Rolling Stone, W Magazine oder dem Wall Street Journal in Auftrag gegeben und veröffentlicht worden.

Textquelle: Museumswebsite
Bildquelle: Museumswebsite

Veranstalter/ Ort
Museum für Kunst und Gewerbe Hamburg
Steintorplatz
20099 Hamburg

Kunstpalast
Ehrenhof 4-5
40479 Düsseldorf

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Kleider in Bewegung

Kleider in Bewegung

Frankfurt am Main (D) > 19.03.2020 - 24.01.2021

Ende des 19. Jahrhunderts geriet die Gesellschaft in Bewegung – Standesschranken fielen, demokratische Kräfte forderten die Monarchien heraus, und durch Industrialisierung und Elektrifizierung entwickelten sich neue urbane Räume und Gesellschaftsmilieus. Dies zeigt sich im rasanten Wandel der Bekleidung, vor allem in der weiblichen Mode. Kleidung und die durch sie ermöglichte Körperbewegung drückten ganz wesentlich die veränderten Geschlechterrollen und Lebensverhältnisse in der Gesellschaft des deutschen Kaiserreichs und der Weimarer Republik aus. Die Ausstellung spannt einen großen Bogen von der Beschaffenheit der Kleider hin zu grundsätzlichen Aspekten von Bewegung und Mobilität, ihren Veränderungen und Anpassungen in einer für das Geschlechterbild entscheidenden Umbruchphase von 1850 bis in die frühen 1930er Jahre. Das Museum nimmt damit die großen Jubiläumsdekaden Bauhaus und Weimarer Republik in den Fokus. In den Räumen werden die verschiedenen Alltags- und Lebensbereiche (Haushalt, Arbeit, Sport, Freizeit und Politik) präsentiert, in denen sich Frauen Bewegung eroberten oder trotz bewegungseinschränkender Kleidung zu wirken begannen. Rund 200 Exponate – konzentriert auf Objekte der museumseigenen Textil- und Modesammlung, ergänzt durch erlesene, internationale Leihgaben (Textilien, Gemälde, Grafiken und Fotografien) – werden präsentiert.

Flyer. Download

Multimediatour >

Textquelle: Museumswebsite
Bildquelle: Museumswebsite

Veranstalter/ Ort
Historisches Museum Frankfurt
Saalhof 1 (ehemals Fahrtor 2)
60311 Frankfurt am Main

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Life doesn’t frighten me. Michelle Elie wears Comme des Garç...

Life doesn’t frighten me. Michelle Elie wears Comme des Garçons

Frankfurt am Main (D) > 03.04. - 30.08.2020

Kleidung wird durch kulturellen Kontext zu Mode. Die japanische Designerin Rei Kawakubo gründete 1969 ihr Modelabel Comme des Garçons (deutsch: Wie Jungs). Bis heute geht es ihr nicht darum zu gefallen, sondern spielerisch und lustvoll den männlichen, durch westliche Schönheitsideale gelenkten Blick zu stören. Konventionen der Schnittkunst bricht Kawakubo durch Dekonstruktion, Verschiebung, Zerstörung und Ausbuchtungen ohne Rücksicht auf Körperformen. Träger*innen eignen sich die Kleidobjekte an, bringen sie in ihren je eigenen Kontexten zum Leben, nicht ohne Aufsehen zu erregen. Comme des Garçons widerspricht der Norm, fällt auf und provoziert nicht selten.

Designerin und Mode-Ikone Michelle Elie liebt, sammelt und lebt Kawakubos Entwürfe leidenschaftlich – auf den internationalen Fashionweeks, die sie regelmäßig besucht, und in ihrem Kölner Alltag. Das Museum Angewandte Kunst zeigt Elies Sammlung und lässt sie selbst die Geschichten der jeweiligen Stücke erzählen: Vom Moment der Entdeckung, über den Erwerb, bis hin zum Erleben auf dem eigenen Körper und den unterschiedlichsten Reaktionen, die das Tragen bei anderen provoziert. „Life doesn’t frighten me“, sagt die gebürtige Haitianerin, und tatsächlich gehört Mut dazu, Kawakubo zu tragen und sich damit klar gegen gesellschaftliche Normen zu positionieren. Als schwarze Frau in einer weißen Mehrheitsgesellschaft mit ihren entsprechenden Vorstellungen von Schönheit, strotzt Elie bereits durch ihr bloßes Sein jeder Norm. Mit Comme des Garçons am Leib, überspitzt sie ihre Körpererfahrungen selbstbewusst und fordert damit Betrachter*innen heraus, ihr je eigenes Körpererleben zu reflektieren.

Textquelle: Museumswebsite
Bildquelle: Museumswebsite (Foto: © Tamu McPherson)

Veranstalter/ Ort
Museum Angewandte Kunst
Schaumainkai 17
60594 Frankfurt

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Bags!

Bags!

London (UK) > 25.04.2020 - 03.01.2021

From rucksacks to despatch boxes, Birkin bags to Louis Vuitton luggage, Bags! will explore the style, function, design and craftsmanship of the ultimate accessory.

Textquelle: Museumswebsite
Bildquelle: Museumswebsite

Veranstalter/Ort
Victoria and Albert Museum
Gallery 40
Cromwell Road
London, SW7 2RL
UK

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About Time. Fashion and Duration

About Time. Fashion and Duration

New York (USA) > 07.05. - 07.09.2020

The Costume Institute's spring 2020 exhibition will trace more than a century and a half of fashion—from 1870 to the present—along a disruptive timeline, as part of The Met's 150th anniversary celebration. Employing Henri Bergson's concept of la durée (duration), it will explore how clothes generate temporal associations that conflate past, present, and future. Virginia Woolf will serve as the "ghost narrator" of the exhibition.
A linear chronology of fashion comprised of black ensembles will run through the exhibition reflecting the progressive timescale of modernity, and bringing into focus the fast, fleeting rhythm of fashion. Interrupting this timeline will be a series of counter-chronologies composed of white ensembles that predate or postdate those in black, but relate to one another through shape, motif, material, pattern, technique, or decoration. For example, a black princess-line dress from the late 1870s will be paired with an Alexander McQueen "Bumster" skirt from 1995, and a black bustle ensemble from the mid-1880s will be juxtaposed with a Comme des Garçons "Body Meets Dress—Dress Meets Body" dress from 1997.
The exhibition will conclude with a section on the future of fashion, linking the concept of duration to debates about longevity and sustainability.

Textquelle: Museumswebsite
Bildquelle: Museumswebsite

Veranstalter/Ort
Metropolitan Museum of Art
1000 Fifth Avenue
New York, NY 10028
USA

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Willi Smith: Street Couture

Willi Smith: Street Couture

New York (USA) > 13.03. - 25.10.2020

In the first museum dedicated to American designer Willi Smith (1948–1987), co-founder of the iconic brand WilliWear, over 200 works by Smith and collaborators will illuminate how the streetwear pioneer broke down social, cultural, and economic boundaries. Exhibition end date to be determined.

Textquelle: Museumswebsite
Bildquelle: Museumswebsite

Veranstalter/ Ort
Cooper Hewitt, Smithsonian Design Museum
2 East 91st Street
New York, NY 10128
USA

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CHAPEAUX DIOR! De Christian Dior à Stephen Jones, 1947 - 2020

Granville (F) > 25.04. - 01.11.2020

Veranstalter/ Ort
Musée Christian Dior
Granville
Frankreich

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Fabricating Fashion: Textiles for Dress, 1700-1825

Fabricating Fashion: Textiles for Dress, 1700-1825

Chicago (USA) > 28.03. - 26.07.2020

In 18th-century Western Europe, prior to the Industrial Revolution, textiles were constructed entirely by hand, making them much more highly valued than the machine-made fabrics of today. Clothing from the period was also assembled by hand, either by specialist tailors or by the wearers themselves, making fabric selection the first—and arguably most important—decision. The wealthy patrons who bought or commissioned these delicate fabrics chose what to purchase based on several factors, the most important being the quality of the design, technical execution, and type of material. The rest of the population could not afford to buy fine textiles, yet they had a great deal of firsthand knowledge about techniques and materials, as up to one-third were involved in making fabric. This labor-intensive process spanned all levels of society and included many steps—from raising sheep for wool, growing flax for linen, and spinning and dyeing threads to designing patterns, making lace, weaving, embroidering, and block printing—all of which had to be done before the fabric could be sent off to merchants and markets to be sold. The collaborative nature of making fashionable textiles also extended to the global trading network that brought silk from China and cotton and cashmere from the Indian subcontinent.

Textquelle: Museumswebsite
Bildquelle: Museumswebsite

Veranstalter/ Ort
Art Institute Chicago
Galleries 57–59
Michigan Avenue Entrance
111 South Michigan Avenue
Chicago, Illinois 60603
USA

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Luxes

Luxes

Paris (F) > 23.04. - 06.09.2020

Le Musée des Arts Décoratifs consacre, du 23 avril au 6 septembre 2020, une grande exposition à l’histoire du Luxe à travers les civilisations, de l’antiquité à nos jours. Présentée en 2019 au Louvre Abu Dhabi ce projet, conçu par Olivier Gabet, est adapté au contexte occidental au musée qu’il dirige à Paris. L’exposition invite le visiteur à découvrir autour de 100 pièces ce qu’a été et est aujourd’hui la notion du luxe au travers de pièces majestueuses dans des matières précieuses, de la folie créative des marchands merciers, des premiers directeurs artistiques, l’éclat des industries du luxe au temps des expositions universelles, la haute couture, le panache des maisons de luxe françaises en ce début du XXIe siècle. Ces œuvres d’art, de mode, de joaillerie ou de design sont réunies afin d’évoquer des moments-clés, d’apporter un éclairage ou d’inviter à une réflexion sur les problématiques dans nos sociétés contemporaines : le consumérisme et l’ostentation, le rapport à la spiritualité et au sacré ou encore la conscience environnementale. Et si, en 2020, le luxe s’essayait à revenir à ces essentiels qui ancrent l’humanité dans une réalité poétique et créatrice, mêlant liberté, transmission et savoir-faire?

Textquelle: Museumswebsite
Bildquelle: Museumswebsite

Veranstalter/ Ort
MAD - Musée des Arts Décoratifs
107 rue de Rivoli
75001 Paris
Frankreich

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